Während der Anwuchsphase ist eine gleichmäßige, bedarfsgerechte Wasserversorgung erforderlich. Austrocknung, Staunässe, Frost, starke Hitze oder eine ungeeignete Substratoberfläche können den Anwuchs beeinträchtigen. Wie schnell eine geschlossene Pflanzendecke entsteht, hängt unter anderem von Ausbringungsmenge, Sedumarten, Jahreszeit, Witterung, Substrat und Pflege ab.
Unterschiede gegenüber einer Aussaat
Bei Sedumsprossen werden bereits entwickelte Pflanzentriebe ausgebracht. Bei einer Aussaat müssen die Samen zunächst keimen und Jungpflanzen bilden. Daraus können sich Unterschiede im zeitlichen Entwicklungsverlauf ergeben. Eine bestimmte Anwuchsquote oder ein fester Zeitraum bis zur vollständigen Bedeckung kann ohne festgelegte und vergleichbare Bedingungen nicht zugesagt werden.
Unterschiede gegenüber Ballenpflanzen
Ballenpflanzen werden einzeln gesetzt und sind zum Zeitpunkt der Pflanzung bereits bewurzelt. Sedumsprossen werden flächig ausgebracht und bilden ihre Wurzeln erst auf der Fläche. Welche Methode geeignet ist, hängt unter anderem von Projektgröße, gewünschtem Anfangsbild, Pflanzkonzept, Termin und Pflegekapazität ab.
Geeigneter Zeitraum
Die Ausbringung sollte bei für den Anwuchs geeigneter Witterung erfolgen. Frost, große Hitze und längere Trockenperioden sind zu vermeiden. Region, Wetterprognose und Bewässerungsmöglichkeit sollten bei der Terminplanung berücksichtigt werden.
Fazit:
Sedumsprossen ermöglichen die flächige Ausbringung verschiedener Sedumarten auf einem geeigneten Substrat. Für einen erfolgreichen Anwuchs sind insbesondere eine fachgerechte Vorbereitung, ausreichende Bewässerung und passende Witterungsbedingungen entscheidend.